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~ 5 Jahre später ...~

Im wahrsten Sinne des Wortes. Interessant was man auf der Suche "Nach sich selbst" im Internet so findet. Einer der Blogs in denen ich meine Gedanken einfach so runter schreiben konnte. Es gibt davon wahrscheinlich noch einige viele mehr. Mal sehen ob ich die auf der Suche noch wieder finde.Was hat sich geändert in den 5 Jahren? ICQ wird nicht mehr genutzt. Bis zu diesem Teil habe ich gelesen... Ansonsten scheint unendlich viel schief gelaufen zu sein und wann soll es anders raus brechen als an Weihnachten. Die besinnlichste Zeit im Jahr. Besinnlich trifft es ... das stimmt. Man besinnt sich darauf was wohl alles nicht so gelaufen ist wie es sein sollte.Wenn ich die vergangenen Jahre Revue passieren lasse... Aber ich möchte anders beginnen. Ich habe gestern ein Gespräch gehabt in dem ich mal wieder darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich noch immer alleine durch die Welt schreite und die eine Aussage hat mich wieder zum Grübeln gebracht. Ich erwähne wie so oft "Alleine bin ich auch in Ordnung", denn alleine kann ich sehr gut für mich sorgen. Ich kann alleine für mich sein und brauche keinen Gegenpart der mich komplett macht. Es folgte die Aussage "So ist es aber nicht gedacht".Also frage ich mich zum 100sten Mal - Wer hat festgelegt, dass es so nicht sein soll? Das es so nicht gedacht ist? Wer sagt, dass das Leben nur daraus besteht den Jenigen zu finden, der einen Komplett macht? Wer hat das festgelegt? Ist es noch über von der Zeit wo es so war?Vor einigen Jahrzehnten war es üblich, dass man einen Mann findet und mit diesem eine Familie gründet und sich um diese kümmert. Vor vielen Jahrhunderten war es nicht anders.. und auch zur heutigen Zeit ist es einigen Kontinenten und Religionen so, dass es so sein muss. Eventuell ist es auch Evolutionär bedingt. Es gibt zwei Geschlechter, weil diese sich zusammen tun sollen um mehr Nachkommen zu zeugen und somit das Überleben zu sichern. Dann werde ich in diesem Sinnbild meiner Rolle nicht gerecht. Aber wer sagt denn, das die Zeit im wandel nicht auch dieses ändert.Es gibt so viele Menschen auf der Welt... Wenn man das auf die Tierwelt bezieht, dann gibt es die natürliche Selektion oder auch Jäger, die das Wild schießen um dafür zu sorgen, dass es diese Rasse nicht im Überfluss gibt. Was ist also mit einer Hirschkuh, die vielleicht nicht fruchtbar ist? Geht sie ein weil sie ihrer Rolle nicht gerecht wird? Wahrscheinlich ist dem sogar eventuell so. Ich weiß es nicht. Auch hier kommt es wahrscheinlich auf die Rassen drauf an.Aber mal davon abgesehen. Es ist ja nicht so, dass ich mich dem komplett entgegen stelle und versuche alles zu machen, damit es funktioniert oder nicht funktioniert. Das ist meinen Gegenpart finde, oder auch nur jemanden mit dem ich mein Leben gemeinsam bestreiten kann. Ich lerne Männer kennen. Reden wir mal von dem letzten... Ein Mann aus meiner Vergangenheit. Jemand den ich schon seit vielen vielen Jahren kenne. Ich bin ihm mit Offenheit entgegen getreten. Ich habe ihm berichtet was meine Sorgen sind und wir haben in den Tag gelebt. Wir fingen an uns zu lieben... wir hatten dieses Gefühl wonach wir gesucht haben und dennoch ist es an ihm gescheitert. Der junge Mann davor. Auch ihm bin ich mit Offenheit entgegen getreten. Mit lockerer Offenheit. Und es hat das selbe Ende genommen, dass dieser Mensch selber noch nicht an diesem Punkt war, dass er sich auf soetwas einlassen konnte. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, woran liegt es. Das habe ich letztens auch mit einer Freundin besprochen. Wir haben auseinander gebaut was bei mir in den letzten Jahren passiert ist und wo dort der Fehler lag und wie man es hätte besser machen können.Bei einer Suche geht man alle Wege ab. Somit habe ich die Seite des Mannes und mir beleuchtet. Bei den Herren der Schöpfung vermute ich die Einsamkeit, die Angst alleine zu sein und hauptsächlich die Suche nach Geborgenheit. Zudem war es meist in deren vergangenen Beziehungen so, dass alles immer recht kompliziert gestrickt war. Ich nutze einfaches Garn. Es enthält hauptsächlich den Faden der Ehrlichkeit. Man sollte immer ehrlich auf einen Menschen zu gehen, wenn man auch Ehrlichkeit zurück verlangt.Nun scheint dieser Faden aber so gut wie gar nicht mehr verwendet zu werden oder auch der Umgang mit dieser Faser scheint nicht mehr vertraut zu sein und es schreckt leicht zurück, wenn jemand ehrlich und offen ist.In Ordnung, dass wäre einer der Gründe warum es nicht dazu kam, dass die Beziehung bestand hält. Was ist es also was ich falsch mache. Mich so zu geben wie ich bin kann es nicht sein, also muss es einen anderen Grund haben. Die Suche und das Verlangen kann es nicht sein, denn damit bin ich zurückhaltend. Was kann es dann sein? Die Frage ist ja ob man dies auch so auseinander nehmen muss um beim nächsten Mal vielleicht doch die Person auch zu erkennen für die es sich lohnt. Denn bisher schienen es nicht die Richtigen zu sein, denn sonst wäre es so nicht gelaufen. Diese Erkenntnis versuche ich mir noch in mein Hirn zu brennen.Also - was ist die Antwort auf die Frage?Ein Warum, wieso weshalb oder ähnliches lässt sich eh nicht klären. Deswegen beginne ich beim Ursprung. Der Ursprung ist. Muss es so sein, dass man jemanden findet?Als Bestätigung für meine Theorie gibt es zwei Menschen die ich kennen gelernt habe. Beide Frauen sind über 50 und leben alleine. Dazu muss ich sagen, sind sie wie ich gestrickt. Sie wollen wenn etwas für die Ewigkeit finden und nichts für zwischendurch. Also sind die beiden auf der Suche. Was zieht man darauß jetzt für eine Schlussfolgerung? Es ist in Ordnung diesen Weg zu wählen, es kann damit auch sein, dass man alleine endet. Aber ist das wirklich so schlimm? Wenn ich mir die beiden anschaue sind sie schon recht unglücklich nicht diesen Partner zu haben. Aber will ich weitere 20 Jahre lang suchen? Kommen wir zur nächsten Frage. Nimmt man das was da ist? Um es mal so plump zu sagen. Man kann sich mit einigem arrangieren, dass ist kein Problem, aber bei mir stehen immer die vorherigen Beziehungen der Männer im Weg. Weil sie sich noch nicht ganz von ihnen lösen konnten, gerade in der Trennung sind oder oder oder. Deswegen ist es so, dass ich eine Art Menschlichtes Gefühlssprungbrett bin. Die Männer sehen, dass es auch anders geht und nehmen bei mir Anlauf um den Großen Sprung zu wagen jemand neues zu finden. Hat zur Folge, dass ich wieder alleine da sitze, weil ich sie aufgebaut habe und sie dann ihren Weg weiter ziehen.Gut, die Erkenntnis habe ich schon einige Zeit, also versuche ich Dinge zu verändern. bzw. überlege was es denn sein kann was man verändert. Ja, was ist es? Zu viel vertrauen, zu viel Geborgenheit, zu viel Verständnis? Aber warum soll ich meine Person ändern nur damit andere sich nicht so wohl fühlen? Es erscheint mir doch alles noch recht unlogisch.Also ist es für mich keine Option den erst besten zu nehmen. Es gibt Dinge mit denen kann ich mich einfach nicht arrangieren. Das sind Eifersucht im Übermaß, Unkontrollierbarkeit nach Alkoholkonsum oder auch im Alltag und Stumpfsinn. Ich suche somit jemanden der im Leben angekommen ist, oder weiß wie er dort ankommt. Der gefestigt ist in seinem Sein und der logisch denkt. So einen Menschen muss man also finden. Ich dachte ich hätte so jemanden gefunden und habe meine Hand gereicht um zu halten und zu unterstützten und er hat auch wieder laufen gelernt - in eine andere Richtung. Es ist nicht einfach. Ich versuche also meiner Familie und meinen Freunden klar zu machen, dass es nicht schlimm ist das ich alleine bin, nur weil sie alle jemanden gefunden haben und jetzt in andere Richtungen reisen. In dem sie sich Häuser kaufen um dort ihre geplanten Kinder aufzuziehen. Das sind verschiedene Richtungen, aber auch diese nehme ich an und rede offen mit ihnen darüber.Der größte Teil hat es halbwegs so angenommen, dass man niemanden finden muss. Aber es bricht doch immer wieder raus, warum ich denn alleine bin ich bin ja eine so liebe Person. Das mag sein, aber das bringt einem im Leben auch nicht weiter.Wie man merkt dreht es sich im Kreise und geht nicht voran. Aufgegeben habe ich die Suche, aber soweit ich Urlaub habe (Das ist wirklich ungelogen leider immer so) kommen sie auf einmal aus ihren Löchern, berauben mich meiner so kostbaren Zeit um dann zurück zu ihren Ex Freundinnen zu gehen oder sich eine neue zu suchen. So auch zum aktuellen Zeitpunkt, aber da habe ich schon angefangen den Riegel vor zu schieben. Gerade in der Scheidung - vor 2 Monaten eingereicht. Generell kein Problem, aber nicht bei dem was ich schon alles gesehen habe, denn ich kenne das Ende. Kann ich mir jetzt also Oberflächlichkeit anlasten lassen? Auch das habe ich mehrfach schon durchdacht und ich finde nicht. Denn ich kann ja auch von den Freunden, die oben beschrieben wurden die Erfahrungen zehren. Wo haben die ihre Partner kennen gelernt und in welcher Situation waren sie und der andere dort?Wir reden hier von drei Paaren. 1 im Internet kennen gelernt wo beide noch zur Schule gingen und 2 die sich bei der Arbeit kennen gelernt haben. Standen also in Lohn und Brot hatten keine Beziehung. Es scheint solche Menschen also zu geben. Aber wo findet man die? Ich hätte noch jemanden den ich kennen gelernt habe. Man versteht sich, er ist ein wenig abgedreht, lieb nett ehrlich freundlich . Ist Student und arbeitet nebenbei. Haben einige Interessen die sich überschneiden. Aber wohnt bei seinen Eltern. Habe es probiert und ... bin mir einfach im Klaren geworden, dass es dieser Weg nicht ist. Ich bin einfach aus dem Alter raus wo ich auf dem Bett sitze, Filme gucke und die Mutter Kekse reicht. Andere Menschen die noch um mich buhlen: Ein absolut eifersüchtiger Nerd, der auch ebenfalls noch bei seinen Eltern wohnt.Ein erwachsener Mann, der sich an alle jungen Mädels ran macht die er schön findet.Ein erwachsener verheirateter Mann, der seine Frau sofort rausschmeißen würde nur damit ich sie ersetze.Er Mann der sich mich als stille Zweitfrau wünscht.Ein Mann der gerade in der Scheidung steckt.Ein Ex Freund, der gerade in der Scheidung steckt.Ein Ex Freund der seine Freundin sofort verlassen würde.Ein Jungspunt der gerade in der Ausbildung ist und komplett unreif ist. Und so wird die Liste immer länger.Es füllt sich mit verheirateten Männern, es füllt sich mit Menschen die mir nachstellen... es ist einfach sehr traurig. Und dabei habe ich doch nicht so hohe Ansprüche. Ich weiß es nicht und ich hoffe, dass sich das Thema bald endlich auflöst. Entweder wird akzeptiert, dass ich alleine bin und es auch bleibe, oder ich lerne tatsächlich noch jemanden kennen.Im Moment versuche ich wieder rauszugehen. Ich versuche wieder den Weg nach draußen in die Welt dieser ganzen Menschen rauszugehen. Rauszutreten und aufzustehen und wieder aufzublühen und wieder glücklich zu sein genau so wie es ist, egal was andere von mir erwarten oder auch nicht erwarten.Man muss aufstehen und nach vorne sehen, das wurde mir vor Jahren schon gesagt. Mittlerweile glaube ich sogar dass der Spruch "Wir leben im Hier und nun" endlich greift. Denn ich sehe nur noch nach vorne und ziehe nur aus der Vergangenheit die Erfahrung die ich bisher schon gewinnen konnte und versuche sie für mich zu verwenden.Schlussendlich bleibe ich bei "Ich bin gut so wie ich bin. Ob ich es alleine bin oder mit wem zusammen". Das Weltbild einer Familie MUSS nicht erfüllt werden. Es kann erfüllt werden, aber muss nicht. Nichts geht auf Zwang und die Last dieses Seins liegt nicht auf meinen Schultern und wenn andere denken es liegt an mir, dann sollten sie sich Gedanken machen ob sie mich meinen oder mich einfach nicht kennen.Und damit ende ich für heute. Vielleicht bis in 5 Jahren.
24.12.15 11:49
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


OvO / Website (24.12.15 13:09)
Aus evolutionärer Sicht ist jede Rasse darauf bedacht zu überleben und durchzukommen. Das impleziert aber nicht, dass sich jedes Rassenmitglied fortpflanzen muss oder soll. Lediglich ein Bruchteil. Eben jene, welche am Besten durchs Leben kommen. Wäre ja auch garnicht möglich. Alleine durch die Tatsache, dass gut ein Drittel einer Rasse vor der Geschlechtsreife stirbt. Meist sogar noch mehr.

Die menschliche Rasse ist und war auch nie auf Monogamie und einem perfekten Familienleben ausgelegt. Das lässt sich von den Menschenaffen, Urvölkern, Nomadenvölkern ableiten. Und es macht auch wenig Sinn zuviel drüber nachzudenken. Du bist wer du bist und wirst wer du wirst. Und alles Andere kommt und geht. Wann auch immer, wie auch immer. Und du machst draus, was du draus machst. Das entscheidet sich in jenen Momenten. Man kann es selten planen oder kontrollieren. Man kann und sollte es aber natürlich reflektieren um sich zu bessern. Aber sich nicht zu lange mit Negativitäten auseinandersetzen. Denn das bringt einen ja nicht weiter.


OvO / Website (24.12.15 13:10)
Meiner Erfahrung nach liegt das Problem darin, dass angepasste Menschen mit einer lockeren, offenen und ehrlichen Art nicht mehr umgehen können. Vielen ist sowas fremd, suspekt und unangenehm geworden. Wenn du wirklich so bist, wie du sagst, dann könnte darin das Problem liegen. Vor allem weil Ehrlichkeit auch wehtun kann. Selbst wenn man es rücksichtsvoll und freundlich ausdrückt. Der Mensch sieht und hört nur noch das was er will. Nicht dass, was wirklich gesagt und getan wurde. Durch die digitale Welt scheint sich diese Entwicklung noch dramatisch verschlimmert zu haben. Die Menschen verlieren zunehmend ihre Bindung und Empathie zueinander. Schreiben lieber über Communities statt jemanden in die Augen zu sehen. Denn dann würde man wahrscheinlich Dinge sehen, die man nicht (mehr) sehen will. Nicht (mehr) ertragen kann. Und dagegen kann man nicht viel tun außer sich anzupassen oder nach den Ausnahmen zu suchen bzw. auf diese zu warten. Das hat mich ebenfalls sehr einsam gemacht über die letzten Jahre. Aber mir ist die Einsamkeit lieber als Menschen, die mich mit ihrer Art zu leben und zu sein stören. Ich habe keine Angst vor Menschen und ich geh auch sehr gerne raus. Aber eben nicht mit jedem und nicht zu allem.

Sexualität und Beziehung sollten meiner Meinung nach eh hinten anstehen. Das einander Kennenlernen, Kommunizieren und Erleben bereichern das Leben. Deswegen würde ich mir darum keine Gedanken machen. Wenn es so sein soll, dann spürt man es schon. Und wenn nicht, hat man nichts verpasst.


OvO / Website (24.12.15 13:13)
Hat ürbigens Spaß gemacht seit langer Zeit mal wieder einen "vernünftigen" Artikel zu lesen.

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